lass uns gemeinsam einen unterschied machen!

Schau dich hier um und lerne unsere drei Arbeitsbereiche kennen.

Aufklärungs­arbeit

Wir wollen das Problem an der Wurzel packen und die Gesellschaft zum Umdenken anregen. Junge Menschen sollen informiert und geschützt werden, damit sie nicht zum Opfer oder Täter werden.

Netzwerk

Gemeinsam können wir so viel mehr erreichen. Es werden wertvolle Kontakte geknüpft und Synergien geschaffen zwischen Gesellschaft, Kunst, Politik und Organisationen im Kampf gegen Zwangsprostitution.

Direkthilfe

Mit einem kleinen Team bauen wir behutsam Kontakt zu Frauen in der Prostitution auf. Frauen, die sich nach einem Neuanfang sehnen, unterstützen wir und bestärken sie darin neue Wege zu gehen, um so ihre Freiheit wiederzuerlangen.

Aufklärungsarbeit
an Schulen

Durch den Workshop „Liebe ohne Zwang“ können Teenager und Jugendliche ab 13 Jahren über die Gefahren der Loverboy-Methode präventiv aufgeklärt und geschützt werden. Junge Mädchen sollen lernen, die Masche zu erkennen / die Psychologie dahinter zu verstehen und sich selber zu schützen. Gleichzeitig wollen wir den Jungs weitergeben, dass eine Frau/ein Mädchen einen Wert besitzt, der unabhängig von ihrem Körper ist und dass diese nicht wie Waren behandelt und gehandelt werden können.
Der interaktive Workshop ist für Schulklassen und Jugendgruppen geeignet.

Anhand einer wahren Geschichte eines Loverboy-Opfers, Videos, Spielen und Aufgaben erarbeiten die Schüler/-innen was gesunde Beziehungen ausmacht und wo sie Grenzen setzen müssen.

Muliplikator-Sign
Ein weiteres Ziel ist , möglichst viele Menschen darin auszubilden, einen Workshop zur Aufklärung über die “Loverboy”-Methode durchzuführen. Referent für diese Workshops kann jede/r ab 18 Jahren werden, dessen Herz für Jugendliche schlägt und den dieses Thema bewegt.

Aufklärungsarbeit
durch Kampagnen

Am 19.09.2020 sind wir gemeinsam für Freiheit und Chancengleichheit aufgestanden.
Wir wollen aufklären, dass das alltägliche Bild der selbstbestimmten und freiwilligen Prostitution trügt.
Oft führen Gewalt, Drogen, wirtschaftliche oder persönliche Zwänge bis hinzu Menschenhandel in das Gewerbe und halten die Frauen darin gefangen. Das wollen wir nicht akzeptieren!!
Deswegen waren wir am 19.9. auf der Straße in Düsseldorf.
Gemeinsam können wir die Situation verändern!

Weitere Infos über die Aktion:

Netzwerken

Von Anfang an war es uns wichtig mit anderen Organisationen vernetzt zu sein, von ihnen zu lernen und eigene Erfahrungen weiterzugeben, sich auszutauschen und gegenseitig zu ermutigen.

Dafür arbeiten wir mit verschiedenen Organisationen zusammen:

Networking
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Ergebnisse unsere netzwerkarbeit:

BERATUNGSSTELLE​

Den SKFM in Düsseldorf konnten wir unterstützen die Beratungsstelle Rahab im Jahr 2019 aufzubauen.

Gemeinsam haben wir für ca. ein Dreivierteljahr unsere Frauen besucht. So konnte der SKFM Kontakte zu den Betroffenen herstellen.
Nun sind wir sehr dankbar, dass es diese Beratungsstelle gibt und wir die Frauen dorthin schicken können und wissen, dass ihnen dort geholfen wird.

Arbeitskreis

An einen Infoabend in Erkrath 2019, den wir mit organisieren durften, lernten wir einige Fachleute aus Therapie und Beratungsstellen sowie Polizei und Stadt kennen. Aus diesen neuen Kontakten bildete sichder Arbeitskreis „Loverboy Methode“.
Im Frühjahr 2020 haben wir unseren 1. Fachtag konzipiert, der aufgrund der Corona-Krise in den Herbst verschoben wird.

konzeptarbeit ​​

Als Mitglied bei Gemeinsam gegen Menschenhandel in Berlin sind wir mit mehr als 30 Organisationen verknüpft und erfahren so regelmäßig was in Deutschland zum Thema passiert. Wir gründeten daraus verschiedene Arbeitsgruppen zu Themen wie z. B. Aufsuchende Arbeit, Prävention, Öffentlichkeitsarbeit und Politik und erarbeiten so deutschlandweit neue Konzepte und Hilfsangebote, aber auch Kampagnen.

Direkthilfe

Mit einem kleinen Team bauen wir behutsam Kontakt zu Frauen in der Prostitution auf. Wichtig ist uns ihnen Wertschätzung zu zeigen und ihnen zuzuhören – ganz ohne Gegenleistung. 
Viele der Frauen sind durch falsche Versprechungen, Erpressung und Gewalt in die Prostitution gelangt und nun in diesen Lebensumständen gefangen. Andere sehen keinen anderen Ausweg als die Arbeit in der Prostitution, um ihre Familien, die meist in großer Armut im Ausland leben, finanziell zu versorgen.

Genau aus diesen Gründen fällt den meisten Frauen der oft ersehnte Ausstieg auch so schwer. Viele Frauen können sich einfach keine alternative Lebensweise vorstellen, sei es aufgrund von mangelnder Ausbildung oder aber aus mangelndem Selbstwert. Andere Frauen stehen unter enormem emotionalen Druck der einen Ausstieg undenkbar erscheinen lässt.

Sie leben am Rand unserer Gesellschaft, werden weder gehört noch gesehen, sind weit weg von Freunden und Familie und haben keine Aussicht auf eine freie und selbst bestimmte Zukunft.

Unser Ziel ist es, Beziehung zu den Frauen aufzubauen, ihnen zu zeigen, dass sie als Frau wertvoll und geachtet sind und das es Menschen gibt, die sie ernst nehmen, wertschätzen und sie sehen.

Frauen, die sich nach einem Neuanfang sehnen, unterstützen wir und bestärken sie darin neue Wege zu gehen, um so ihre Freiheit wieder zu erlangen.

AufsuchendeArbeit

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Veranstaltungen die wir unterstützen

Tagung

Bündnis Nordisches Modell, Bonn

In Anlehnung an den 3. Weltkongress in Mainz 2019 ist der nächste Schritt in 2020 eine Tagung / Vernetzungstreffen der abolitionistischen Personen, Vereine, Parteien und Organisationen Deutschlands.

Um unserer Forderung zur Einführung des Nordischen Modells in Deutschland Nachdruck zu verleihen, ist es wichtig, dass wir uns stärker vernetzen.  Der Schwerpunkt der Tagung liegt auf Interaktion: durch gemeinsamen Austausch und durch Workshops erreichen wir die nötige bundesweite Vernetzung. Wir wollen Synergien nutzen, Aktionspläne auf allen erarbeiten, Hilfsmöglichkeiten zur Umsetzung vorbereiten und eine Abschlusserklärung mit Forderungen an die Bundesregierung formulieren.

Kongress

"Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung"

Schönblick in Schwäbisch Gmünd

Menschenhandel und Sklaverei sind grausame Realität für Millionen Menschen weltweit, denn das Geschäft mit der „Ware Mensch“ boomt. Viele Betroffene werden sexuell ausgebeutet und über Landesgrenzen hinweg verschleppt, auch in Deutschland, dem „Bordell Europas“, wie Medien titelten. Was können wir als Christen gegen dieses Unrecht tun? Der Kongress informiert über Strukturen und Strategien des Menschenhandels in Deutschland und weltweit. Er erklärt die deutsche Gesetzeslage und zeigt die politische Dimension auf. Der Kongress gibt Betroffenen eine Stimme und macht Lösungsansätze verschiedener Hilfsorganisationen bekannt. Christen und Gemeinden werden zum Handeln ermutigt und wir stehen gemeinsam im Gebet für Betroffene und Helfende ein.