MEHR ZUM VEREIN

Wie ist Windrose entstanden?

Wir sind aus einem Freiwilligenteam von der Organisation „A21“ enstanden, das anfangs nur den „Walk for Freedom“ in Düsseldorf organisiert hat. Das ist ein weltweit stattfindender Schweigemarsch. Da wir merkten, dass ein Event alleine noch lange nicht ausreicht, um Zwangsprostitution zu stoppen, sahen wir uns nach Möglichkeiten um nachhaltigen Einfluss auf unsere Stadt zu nehmen. Durch Gespräche mit Vereinen in anderen Städten und auch durch die Möglichkeiten, die sich uns lokal ergaben, beschlossen wir im Herbst 2017 aus unserer kleinen Gruppe, damals bestehend aus 5 Familienmitgliedern und 3 Freunden, einen eingetragenen Verein zu machen.

Wie sieht eure Vereinsarbeit aus?

Seit unserem bescheidenen Anfang haben sich viele Türen geöffnet. Heute (Stand März 2019) sind wir rund 25 Personen, die sich vor allen Dingen in den Bereichen Aufklärung, Netzwerk und Hilfeleistung einsetzen. Wie das konkret aussieht, erfahrt ihr hier.

Wofür steht euer Name?

Eine Windrose ist das Kreuz auf einem Kompass, das die verschiedenen Wind- und Himmelsrichtungen anzeigt und den Reisenden hilft, ihren Weg zu finden. Uns erinnert die Windrose an die verschiedenen Himmelsrichtungen, aus denen die Opfer von Menschenhandel stammen. Der Kompass symbolisiert die Orientierung, um den Weg in die Freiheit und in ein neues Leben zu finden. Außerdem wünschen wir uns ein starker Wind zu sein, der in der Gesellschaft Veränderung bringt, sodass das Verbrechen der modernen Sklaverei eines Tages Geschichte ist.